asaGate / asaWheels

Die Ausgangslage

Das IVITA-System (Initial Vehicle Information and Type Approval System) ist eine Fachanwendung des ASTRA für die schweizerischen Zulassungs-, Prüf- und Kontrollbehörden sowie für die Motorfahrzeugkontrolle des Fürstentums Liechtenstein. Im IVITA-System werden Typenscheine und eDatenblätter verwaltet, welche die technischen Angaben und Emissionsdaten aller Fahrzeuge enthalten. Diese Daten werden in unterschiedlichen Datensätzen verwaltet und dienen als Grundlage für die Fahrzeugzulassung, die Bemessung der CO2-Abgabe sowie technischen Kontrollen und Prüfungen.

 

Die Ziele

Das Hauptziel des Projekts war eine «Datendrehscheibe» zu bauen, welche die Informationen von in der Schweiz zugelassenen Fahrzeugen mit Informationen der je Fahrzeug zugelassenen Räder-/Felgendaten verknüpft. Diese Informationen werden für die Fahrzeugprüfung und der Fahrzeugkontrolle auf der Strasse benötigt.

 

Die Lösung

Die IMS hat eine Webapplikation gebaut, auf welche man via Webapplikation (Personen) oder via Schnittstelle (Fachapplikationen) zugreifen kann. Die Webapplikation ermöglicht das Suchen und Anzeigen von Typengenehmigungen, Typenscheinen, eDatenblättern sowie der entsprechenden Räder-/Felgendaten.

Die asaGate-Applikation der IMS fungiert dabei als Datendrehscheibe, welche die vorhandenen Räder-/Felgendaten mit weiteren Daten aus dem Umsystem des ASTRA anreichert und als kompletten Datensatz dem Benutzer oder Umsystem zur Verfügung stellt.

  1. Via Fachanwendung oder Web-UI wird eine Anfrage durchgeführt (z.B. Prüfung Marke, Modell, Typ, Stammnummer eines Fahrzeugs).
  2. Die asaGate-Applikation wertet die Anfrage aus.
  3. asaGate schickt eine entsprechend aufbereitete Anfrage an das IVITA-System des ASTRA.
  4. Das IVITA-System des ASTRA beantwortet die Anfrage.
  5. asaGate verknüpft die Antwort des IVITA-Systems mit den Räder-/Felgendaten (asaWheels).
  6. asaGate beantwortet die Anfrage der Fachapplikation/ Web-UI. Fahrzeugdaten sowie Räder-/Felgendaten werden als verknüpfter Datensatz angezeigt.

 

Der Nutzen

Zugang verschiedener Stakeholder wie zum Beispiel Strassenverkehrsämter und Kontrollbehörden auf eine «Single Source of Truth» bezüglich Fahrzeuginformationen um die Fahrzeugprüfung und -kontrolle effizient durchführen zu können.

CUT

Ablösung und Optimierung der elektronischen Lösung zur Abnahme von Theorieprüfungen bei sämtlichen Strassenverkehrsämtern

Die von der IMS entwickelte Software CUT optimiert den Prüfungsprozess in der Qualität, Flexibilität und Effizienz bei kantonalen Strassenverkehrsämtern. Die zukunftssichere Lösung ermöglicht die elektronische Erstellung, Verteilung, Durchführung, Auswertung und Archivierung der Theorieprüfungen.

Ausgangslage und Zielsetzung:
Optimierte Prozesse dank computergestützten Prüfungsabnahme

Gegen 200‘000 Theorieprüfungen aller Kategorien des Schiffs- und Strassenverkehrs werden jährlich mit CUT in allen Strassenverkehrsämtern der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein absolviert. Die Anforderungen an die Prüfungsabwicklung im Bildungsumfeld stiegen in Bezug auf Effizienz, Qualität und Transparenz, weshalb die IMS die individualisierbare Prüfungssoftware CUT mit den folgenden Zielen entwickelte:

Sicherheit

Systemsicherheit

Money

Senken von Prüfungskosten

Medienbruch

Zentrales und effizientes Prüfungsmanagement ohne Medienbruch

Bedienbarkeit

Benutzerfreundliche Oberfläche für Prüfling und Experte: Mobile und Desktop

Auftritt

Reale Steuerung durch Experten

Austausch

Automatischer Datenaustausch

Uhr

Geringer Zeitaufwand bei der Durchführung und Weiterverarbeitung der Prüfungen

Die Lösung:
Eine benutzerfreundliche Prüfungssoftware

Sowohl für den Prüfling als auch für den Experten bietet die responsive Webapplikation ein neues Benutzererlebnis. Während der Prüfling auf einer übersichtlichen Benutzeroberfläche die Fragen beantwortet, sieht der Experte die Antworten in Realtime und kann z.B. die Prüfungszeit steuern. Nach der Einreichung der Prüfung werden die Ergebnisse automatisch ausgewertet und sind in übersichtlichen Statistiken abrufbar.

 

Systemarchitektur

 

Die automatische Anbindung an relevante Umsysteme und eine zentrale Datenverwaltung vereinfachen die Abwicklung des Prüfungsprozesses. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern ermöglicht die IMS eine individuelle Lösung aus einer Hand – von der Projektleitung über die Umsetzung, UI/UX, Support, Einführung bis zur technischen Beratung.

Effizienz im Prüfungsprozess:

Die Digitalisierung erlaubt bestmögliche Prozessunterstützung ohne Medienbruch bei der Durchführung und Weiterverarbeitung der Theorieprüfungen.

Geringe Wartungs- und Supportkosten dank zentralem Datenmanagement:

Die landesweite Administration und Durchführung bei den Strassenverkehrsämtern wird vereinheitlicht.

Einsatz von neusten Technologien:

Die zukunftssichere Software steht für eine zeitgerechte Lösung.

Optimales Benutzererlebnis:

Das Screendesign für Desktop und Tablet ist benutzerfreundlich und einfach bedienbar.

Übersichtliche Ergebnisse und Statistiken:

Dank der digitalen Auswertungsstruktur sind Ergebnisse automatisch abruf- und analysierbar.

Umfassende Systemsicherheit:

Dank modernen Verschlüsselungstechniken, Autorisierungsmechanismen und besserer Nachvollziehbarkeit der Systemtransaktionen.

GVB – Steigerung der Effizienz des Verkaufsprozesses dank Tablet Sales App

Ein perfektes Beispiel, wie durch digitale Prozesse der Alltag des Aussendienstes vereinfacht werden kann. Die von der IMS AG entwickelte Tablet Sales App ermöglicht den Kundenberatern der GVB eine optimale Kundenbetreuung, mobile Direktabschlüsse vor Ort, den Live-Zugriff und die mobile Erfassung von Kundendaten, die Präsentation aktueller Angebote und vieles mehr.

Ausgangslage und Zielsetzung:
Erfolgreiche Direktabschlüsse mit dem Tablet

Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) ist die Expertin, wenn es um Anliegen rund um das Haus geht. Die Arbeit des Kundenberaters ist unersetzbar für den Erfolg der GVB und umso wichtiger sind einfache und effiziente Prozesse bei der Beratung. Nach der erfolgreichen Einführung der mobilen Gebäudeschätzung in Zusammenarbeit mit der IMS AG, stellt die Tablet Sales App einen weiteren Meilenstein im Rahmen der Digitalisierung des Vertriebs mit den folgenden Zielen dar:

VorOrt

Höhere Produktivität dank Direktabschlüssen direkt beim Kunden vor Ort

Medienbruch

Eliminierung des Medienbruchs

Uhr

Einfaches Terminmanagement

Dokument

Zugriff auf Kunden- und Objektinformationen

Auftritt

Moderner und kunden-orientierter Auftritt der GVB

Edit

Änderungen von Kundeninformationen

Die Lösung:
Eine ausgabeoptimierte WebApp

Die Sales App ermöglicht es, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, ihn effizient und optimal mit aktuellen Informationen zu beraten und Direktabschlüsse vor Ort vorzunehmen. Die prozessorientierte, individuelle Lösung erlaubt den schnellen Zugriff auf Kundendaten und Produktinformationen. Mit der übersichtlichen Darstellung von komplexen Prämienstrukturen sowie der Einbindung der Umsysteme wie CRM, Exchange, SAP und der Bewirtschaftung des Archivs wurde der ganze Verkaufsprozess integriert. Die WebApp wird mit Cordova containerisiert und erlaubt den sicheren Zugriff auf alle Daten auch ohne Datenverbindung.

 

 

Mobile Gebäudeschätzung - GVB

Die Ausgangslage

Rund 32'000 Gebäudeschätzungen werden bei der GVB jährlich auf Papier durchgeführt. Die Schätzexperten verlassen sich dabei auf gedruckte Hilfsmittel und erfassen nach Abschluss der handschriftlichen Schätzung die Daten manuell im elektronischen System zur Weiterverarbeitung. Der dadurch bestehende Medienbruch ist ineffizient und birgt viele Fehlerquellen.

Die von der IMS AG erstellte Schätzer App löst diese Probleme und schafft zusätzlichen Mehrwert.

Die Ziele

  • Medienbruch eliminieren
  • Prozessdurchlaufzeiten reduzieren
  • Effizienzsteigerung und Zeiteinsparungen während der Schätzung im Minutenbereich
  • Grundarchitektur für weitere Applikationen
  • Modernes Auftreten der GVB in der Domäne der Gebäudeschätzungen

Die Lösung

Bereits bei der individuellen Arbeitsplanung und Terminvereinbarung wird der Schätzexperte durch die Schätzer App unterstützt. Beim Kunden und dem Zielobjekt angekommen, startet der Experte die Schätzung. Durch wenige Masken und Hilfsangaben wird er bei der Arbeit optimal unterstützt und durch den gesamten Schätzprozess geführt. Dabei stehen ihm alle alten Daten und Berichte zum Objekt elektronisch zur Verfügung. Mit Hilfe eines Skizzeneditors kann er auf dem amtlichen Vermessungskartenausschnitt seine Notizen dokumentieren, sowie mit einer zusätzlichen Fotofunktion Details vor Ort festhalten. Nach der Qualitätskontrolle und elektronischer Unterschrift des Kunden können alle Daten umgehend im BackOffice weiterverarbeitet werden.

Die Schätzer App steht On- und Offline zur Verfügung. Der generierte Schätzbericht sowie weitere relevante Daten werden bei einem Datenabgleich in diverse Umsysteme verteilt.

Der Nutzen

  • Moderne und effiziente Gebäudeschätzung vor Ort beim Kunden durch computerunterstützte Datenerfassung und elektronischer Dokumentation
  • Effizientere Arbeitsorganisation und Terminfindung, Erfassung von Honorardaten
  • Eliminierung von Medienbrüchen
  • Signifikante Reduktion der gesamten Prozessdurchlaufzeiten durch automatisierte Generierung von Dokumentation und Datenverteilung in Umsysteme
  • Optimale Transparenz für alle
  • Middleware als Basis für weitere mobile Projekte

PromoPost - die Lösung für unadressierte Werbesendungen

PromoPost Manager

Der PromoPost Manager ist das Online-Tool für die Organisation unadressierter Mailings in der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

Die Dienstleistung rund um den Versand von unadressierten Werbemailings. Hierfür betreibt die Schweizerische Post auf ihrer Webseite ein Tool, welches sowohl die Planung und Kalkulierung dieser Sendungen ermöglicht wie auch die innerbetrieblichen Abläufe zweckmässig unterstützt.

Die Ausgangslage

Das Vorhaben „Redesign PromoPost-Tool“ wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post durch eine Drittfirma realisiert und Ende 2009 eingeführt. Leider entsprach zu diesem Zeitpunkt das Produkt qualitativ wie auch funktional nicht den Vorstellungen der Schweizerischen Post. Erschwerend kam hinzu, dass der ehemalige Software-Hersteller die Wartung und den Support für die nächsten Jahre nicht mehr sicherstellen konnte. In Absprache mit dem Kunden wurde aus diesen Gründen die Stabilisierung & Weiterentwicklung der Applikation PromoPost-Tool Anfangs 2010 an die IMS AG übergeben und mit dem Namen PromoPost Manager weitergearbeitet.

Modernisierung der Lösung im 2018 (Re-Engineering)

Das in die Jahre gekommene Anwendungssystem wurde in den Jahren 2018 und 2019 komplett erneuert und basiert heute auf einer modernen, stabilen und hoch verfügbaren Microservice-Architektur. Neben der technischen Erneuerung wird das System weiterhin jährlich nach den Methoden der agilen Softwareentwicklung und in enger Zusammenarbeit mit der Post CH AG weiter ausgebaut. Auch wird der Funktionsumfang weiter ausgebaut und es werden immer wieder neue Systeme an die zentrale Anwendung angebunden. Die containerbasierte, virtualisierte Lösung ist zudem gerüstet, um diese in Zukunft in einer Cloud-Umgebung betreiben zu können. In den Jahren 2023/2024 haben wir zudem als letzte grobe Erneuerung auch die Dialogsteuerung modernisiert (inkl. Barrierefreiheit und Responsive Webdesign).

Modernisierung der Lösung im 2024 (UX-Redesign)

2024 erschien der PromoPost Manager in neuem Glanz, denn die in die Jahre gekommene Benutzeroberfläche wurde erneuert. Das modernere Look and Feel sorgt für eine ansprechende und zeitgemässe Optik. Die gesamte Benutzererfahrung wurde überarbeitet, um eine intuitive und nahtlose Interaktion zu gewährleisten. Besonderer Wert wurde auf die Barrierefreiheit gelegt, sodass der PromoPost Manager von allen Nutzergruppen problemlos bedient werden kann. Mit diesen Verbesserungen stellt sich der PromoPost Manager den Anforderungen der heutigen Zeit und bietet eine Plattform, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional und inklusiv ist.

 

Kundenmeinung

«Dank der funktionalen und technischen Weiterentwicklung über die letzten Jahre sind wir heute auf einem äusserst zufriedenstellenden und modernen Stand.»

Mirjam Werndli
Product Owner Post CH AG
Logistik Services - Medien- und Werbemarkt

Die Lösung

Der PromoPost Manager unterstützt über 15‘000 Anwender bei der Planung, Verarbeitung und Zustellung von Werbesendungen. Es bietet folgende Kernfunktionalitäten:

  • Auftragsverwaltung (inkl. Auftragsverfolgung und GIS-Anbindung)
  • Unterstützung der Sendungsaufbereitung (Handling / Sortierung / Labeldruck)
  • Streugebietsverwaltung (inkl. Optimierung der Streugebiete nach soziodemografischen Kriterien)
  • Quick-Calkulator (inkl. GIS-Anbindung)
  • Automatische Auftragsverrechnung
  • Diverse periodische Verarbeitungsjobs
  • Benutzerverwaltung
  • Stammdatenverwaltung
  • Auswertungs- und Statistikfunktionalitäten (inkl. DWH-Anbindung)
  • Anbindung von den Schweizerischen Post internen Systemen (CURO, TAPIS, ZUBOFI, AMPPlus, Flyerservice, Post Advertising Manager, Datenverarbeitungslösungen der Briefzentren, Google Tag Manager, etc.)
  • Abbildung der hohen Sicherheitsanforderungen (IDP/Secure-Token, OWASP, Verschlüsselung, etc.)
  • Hochverfügbare, Container-basierte Microservice-Anwendung
  • Historisierung der Daten und Logging aller wichtigen Verarbeitungsschritte
  • Die Lösung steht in den Sprachen D/F/I zur Verfügung und wird laufend in Zusammenarbeit mit der Post CH AG weiterentwickelt.
  • Modernste Dialogsteuerung nach den Vorgaben der Post CH AG (inkl. barrierefreies UX-Design)

Der Nutzen

  • Planungsinstrument für die Kunden rund um den Versand von PromoPost
  • Zweckmässige Unterstützung der Betriebsorganisation der Schweizerischen Post (Annahmestellen, Briefzentren, Zustellstellen) bei der Abwicklung von PromoPost-Aufträgen
  • Erhöhung der Effizienz der internen Prozesse
  • Einsparungen dank direkter Auftragserfassung durch den Kunden
  • Kosteneinsparungen durch die Ablösung des Altsystems
  • Zentraler Kanal für Crossmediale Werbekampagnen

Die Ziele

  • Vollständige Übernahme der Wartungs- und Weiterentwicklungsaktivitäten
  • Vervollständigung des fehlenden Funktionsumfanges
  • Stabilisierung des Betriebes
  • Rascher Aufbau des PromoPost Fachwissens
  • Schnellere Softwarelieferzyklen
  • Einfacherer Betrieb der Lösung in der Kundenumgebung
  • Sicherstellung der Wartungs- und Weiterentwicklungsarbeiten seit 2010
  • Sicherstellung einer stabilen und hochverfügbaren Lösung im produktiven Betrieb
  • Laufende Modernisierung der Lösung nach den Vorgaben der Post CH AG
  • Optimierung und Beschleunigung des Softwareentwicklungs-Lifecycles
  • Einhaltung der hohen Softwarequalitätsanforderungen des Kunden
  • Sicherstellung einer hohen Kundenzufriedenheit (Service, Zuverlässigkeit, Qualität & Termintreue)
  • Planung und Durchführung einer nahtlosen Cloud-Migration zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Skalierbarkeit

Swisscom

Seit mehr als 20 Jahren begleiten wir den grössten Schweizer Telekommunikationsanbieter Swisscom in verschiedensten Projekten rund um Datenbank-Managementsysteme, Datenmodelle, komplexe Datenmigrationen, Webservices und Schnittstellen.

Folgende Milestones haben wir bis heute massgeblich mitgesteuert und umgesetzt:

Automatisierte Netzbewirtschaftung mit BPM

Die technische Bewirtschaftung des Swisscom Breitbandnetzes wurde mit Einsatz der Camunda BPM Engine automatisiert.

Einführung G.fast im OSS von Swisscom

Swisscom war in Europa das erste Telekommunikations-Unternehmen, das den neuen Festnetz-Übertragungsstandard G.fast produktiv eingeführt hat. IMS durfte nötige Erweiterungen im OSS für G.fast bei Swisscom umsetzen.

PPS jetzt auch für Einzelerschliessungen

Das von IMS entwickelte Tool PPS für die Rolloutplanung und Steuerung der Swisscom Wireline Access Strategie wurde für Einzelerschliessungen erweitert. Damit kann PPS auch für das Tagesgeschäft im Swisscom Netz-Bau verwendet werden.

Lead Management von Enterprise Customers mit BPM

Wir haben für die Swisscom eine neue Lösung für das Lead Management von Grosskunden realisiert. Damit wurde die bestehende IBM basierte Lösung durch Camunda BPM und Oracle abgelöst.

Die individuelle leistungsstarke Content-Plattform für BAUHAUS Schweiz

Die BAUHAUS Fachcentren AG mit Sitz im Schweizer Belp bündelt verschiedene Fachsortimente unter einem Dach – von Werkzeugen bis zu Produkten rund um Haus und Garten. Das Sortiment umfasst mehr als 160.000 Qualitätsprodukte, die in 15 Fachabteilungen in den Fachcentren zu finden sind. Die Erfolgsgeschichte von BAUHAUS begann 1960. Das Unternehmen wurde damals als erster Baumarkt Deutschlands von Heinz-Georg Baus gegründet. In den folgenden Jahren expandierte BAUHAUS – zuerst in Österreich 1972 und dann weiter in ganz Europa. Mittlerweile betreibt der Baumarkt mehr als 270 Fachcentren in 19 europäischen Ländern. Und damit zahlreiche verschiedensprachige Internetauftritte.

Die Ausgangslage

Das bisherige Content Management System, erhielt nach jahrelanger Nutzung keinen Update-Support mehr. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen an das Content Management in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die User Experience der Redakteur:innen und der Kund:innen musste verbessert werden. Nach dem unternehmenseigenen Motto „Wenn’s gut werden muss” stand für BAUHAUS so nun das Projekt einer zukunftsfähigen Content-Pflege mit einer neuen technologischen Basis zu schaffen. Die Vision: Das neue CMS sollte benutzerfreundlicher, einfacher und mehrsprachig sein, sowie die Möglichkeit bieten, individuelle Komponenten zu entwickeln.

Kundenmeinung

«Wenn´s gut werden muss, dann mit den richtigen Partnern.
Danke für die wertvolle Zusammenarbeit liebe IMS.»

Melanie Pinter
Leiterin Marketing BAUHAUS Schweiz

Die Lösung

Zuerst wurde für die Integration und den Aufbau einer E-Commerce-DXP verschiedene Anbieter für unseren Kunden BAUHAUS evaluiert. Die Entscheidung fiel schnell zugunsten der Content-Plattform von Magnolia. Magnolia bot die optimalen Voraussetzungen und liess; sich einfach in das vorhandene Java-Ökosystem integrieren und flexibel mit java-basierter Individualsoftware via REST-Schnittstellen erweitern. Gemeinsam mit BAUHAUS konnte damit problemlos eine Digital Experience Platform (DXP) für den E-Commerce aufgebaut werden. So wurden beispielsweise ein PIM-System sowie das vorhandene Shopsystem einfach mit der Content-Plattform verknüpft. Diese wird so nun als Docker-Container betrieben, um Content von einer zentralen Stelle auf dem Webauftritt von www.bauhaus.ch zu erfassen, zu pflegen und zu publizieren.

Das Ergebnis

Mehr Effizienz, Sicherheit und Flexibilität im Content Commerce. BAUHAUS kann nun über die Content-Plattform ganz leicht und effizient den Kategorie-Baum pflegen. Die Kategorien werden importiert und können daraufhin selbst positioniert werden. So ermöglicht Magnolia BAUHAUS den nahtlosen Content-Commerce durch die Verknüpfung von Content Management- und E-Commerce-Systemen. Dank eines rollenbasierten Freigabeprozesses werden Inhalte kontrolliert veröffentlicht. Für eine unterbrechungsfreie Installation von neuen Releases sorgen zwei Public-Instanzen. Diese Kombination aus rollenbasierten Freigabeprozess und Public-Instanzen erhöhen damit die Sicherheit im Content Management.

Light-Module runden wiederum die Flexibilität der Content-Plattform ab: Durch sie können sowohl wir, wie auch BAUHAUS Anpassungen und Erweiterungen jederzeit vornehmen. So kann das Unternehmen problemlos Individualsoftware entwickeln und die neuen Komponenten einbinden. Bei Bedarf lässt sich zudem das Website-Design mithilfe von Magnolia flexibel verändern. So unterstützt die neue Content-Plattform die Zukunftsfähigkeit der Internetauftritte von BAUHAUS und bietet den Usern ein gutes Kauferlebnis.

Dank der agilen und engen Zusammenarbeit mit dem BAUHAUS-Team, konnte das Projekt in Rekordzeit realisiert werden. Dabei haben sich das fachliche Knowhow von BAUHAUS mit dem technischen Knowhow des IMS-Teams perfekt ergänzt. Wir bedanken uns herzlich beim BAUHAUS-Team für die grossartige Zusammenarbeit und freuen uns auf die Weiterentwicklung.

 

App-Entwicklung für die mobile Schadenaufnahme der emmental versicherung.

Die Ausgangslage

Die Schadenexperten nehmen die entstandenen Schäden handschriftlich vor Ort beim Kunden auf, erstellen Fotos und Skizzen. Zurück im Büro wird ein Bericht erstellt, welcher mit einer Fotodokumentation abgelegt wird. Dieser Ablauf soll automatisiert werden, indem die Schadenaufnahme und Berichterstellung direkt vor Ort geschehen. Nachdem die Berichte generiert sind, sollen sie direkt in das Verwaltungssystem WinSure abgelegt werden.

Die Lösung

Bereits auf dem Weg zum Zielort wird der Schadeninspektor durch die Kartennavigation unterstützt. Beim Versicherungsnehmer angekommen, nimmt der Mitarbeitende durch wenige Klicks das Schadenereignis auf und erstellt zur besseren Visualisierung Fotos und Skizzen.

Der elektronische Schadenbericht sowie die erstellte Honorarrechnung werden beim nächsten Datenabgleich ins WinSure eingespielt.

Zusätzlich können auch Entschädigungsvereinbarungen direkt auf dem Tablet erfasst werden. Nach erhaltener Unterschrift auf dem Tablet werden die Daten im BackOffice weiterverarbeitet und die Auszahlung an den Kunden effizient ausgeführt.

Mit der mobilen App arbeiten die Schadeninspektoren der emmental versicherung wie auch externe Schadeninspektoren.

Der Nutzen

  • Unterstützung durch Kartennavigation, damit der Schadenort schneller gefunden wird
  • Offline Benutzung
  • Effizientere Schadenaufnahme inkl. Fotos und Skizzen
  • Unterstützung Schadeninspektor bei späterer Nachbearbeitung des Falles
  • Dokumentenablage mit Fachapplikation WinSure
  • Erstellung von Entschädigungsvereinbarung Honorarrechnung vor Ort.

Die Ziele

  • Mobile Schadenaufnahme
  • Effizienzsteigerung durch papierlose Schadenaufnahme
  • Modernes Auftreten der emmental versicherung
  • Grundstein für weitere Applikationen

Fahrzeugprüfungen leicht gemacht

CUFA

Die mehrsprachige Webapplikation für die computerunterstützte Fahrzeug- Schiffs- und Führerprüfung, der kantonalen Strassenverkehrsämter.

Die Ausgangslage

Das asa (Vereinigung der Strassenverkehrämter) benötigt statistische Auswertungen der kantonalen Strassenverkehrsämter bezüglich Fahrzeugprüfungen, unter anderem bezüglich Mängel und Ergebnissen. Nach einem entsprechenden Auftrag wurde CUFA ins Leben gerufen.

Das Ziel war es, ein einheitliches Produkt einzusetzen, unabhängig von den jeweils verwendeten kantonalen Fachapplikationen.

Die Lösung

Alle Angaben, welche Prüfungsexperten während der Fahrzeug-, Schiffs- oder Führerprüfung erfasst, werden in CUFA abgebildet.

Das System übernimmt die Prüfaufgebote und gibt die Prüfungsdetails an die kantonale Fachapplikation zurück.

Das System bereitet den Prüfbericht mit Ergebnis und Mängeldokumentation für den Kunden vor. Die Prüfschritte werden historisiert und der abgeschlossene Prüffall archiviert.

Die statistische Auswertung gemäss asa Richtlinien wird aufbereitet und direkt mittels E-Mail versendet.

Nutzen des Produkts

  • Jährliche Kennzahlen (asaQSS) per Knopfdruck
  • Definierte Kennzahlen-Auswertung gemäss CLF 03 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08 und 10 nach eigenen individuellen Bedürfnissen
  • Sämtliche Prüfschritte werden dokumentiert, archiviert und sind einsehbar
  • Übersichtliche Endkontrolle und Vollständigkeitsprüfung steigern die Qualität
  • Medienbruchfreier Prüfungsprozess
  • Verständlicher elektronischer Prüfbericht
  • Anbindung an cumo, der mobilen Web-App, zur einfachen Prüfungserfassung mit Tablets für Experten

Die Ziele

  • Elektronischer Prüfbericht mit dokumentierten Prüfschritten
  • Lieferung der Ergebnisse an das kantonale IT-System
  • Übermittlung der jährlichen Kennzahlen nach asaQSS

 

Die mobile Lösung zur digitalen Erfassung landwirtschaftlicher Schäden ohne Medienbrüche.

grelexpert

Der Trend zu mobilen Anwendungen macht auch vor der Versicherungsbranche nicht halt. Für die Schweizer Hagel entwickelte die IMS AG eine mobile Lösung zur Erfassung von Schäden in der Landwirtschaft.

Meldet ein Landwirt Hagelschäden, kommt der Versicherungs-Experte nun mit dem Tablet statt einem Notizblock aufs Feld. Das erlaubt nicht nur medienbruchfreies Arbeiten, sondern die Einbindung moderner Werkzeuge wie GPS.

Die Ausgangslage

Im Zuge der Erneuerung des CRM Systems bei der Schweizer Hagel wurden die bestehenden Prozesse und Abläufe überprüft. Dabei soll ebenfalls die "Durchführung von Abschätzungen auf dem Feld" optimiert werden.

Ebenfalls sollte der Papierprozess abgelöst und durch ein modernes Erfassungsgerät, ein Tablet, ersetzt werden.

Die Lösung

Im Schadenfall nimmt der Landwirt mit der Schweizer Hagel Kontakt auf und schildert seine Ernteausfälle. Die gemeldeten Schäden werden durch Experten vor Ort gesichtet und eine Schadenabschätzung wird erstellt.

Den Experten stehen Hilfsmittel und Nachschlagewerke zur Verfügung, welche sie bei der täglichen Arbeit unterstützen. Über die Einsatzplanung erhalten sie Informationen über den Standort der Grundstücke und die Kontaktdaten des Versicherten. Dem Gruppenchef steht eine übersichtliche Disposition zur Verfügung, in welcher er den Stand der Schadensfälle einsehen und die Verteilung auf die Equipen vornehmen kann. Die einzelnen Positionen werden nun abgeschätzt. Hierzu werden die beschädigten Kulturen identifiziert und das Vegetationsstadium sowie das Schadensausmass bestimmt. Eine automatisierte Berechnung zeigt dem Experten als Ergebnis die Entschädigung für den Versicherten an.

Das Backend von grelexpert kommuniziert direkt mit Winsure der Standardsoftware für die Bestandes- und Schadensverwaltung.

Der Nutzen

  • Übersichtliche Dispositionsführung für den Gruppenchef
  • Koordinaten der Grundstücke sind erfass- und abrufbar, somit werden die Grundstücke schneller gefunden
  • Daten werden nicht redundant geführt
  • Führungshilfe für den Experten durch hinterlegte Formeln für die automatisierte Berechnung der Schadenkoeffizienten
  • Offline Benutzung der App
  • Neuigkeiten können vom Hauptsitz versendet werden
  • Schweizer Hagel erhält positive Wahrnehmung bezüglich moderner Arbeitsweise

Die Ziele

  • Wirtschaftliche und rasche Schadenserhebung
  • Keine redundante Datenführung
  • Nützliche Hilfsmittel für Experten (Automatisierte Berechnungen, Kartendienste, Neuigkeiten etc.)

Die Lösung zur Optimierung der Verkehrssicherheit.

Mistra VU

Mit diesem System, entwickelt für das Bundesamt für Strassen ASTRA und die Schweizer Polizeikorps, werden alle schweizerischen Verkehrsunfälle erfasst.

Diese Daten unterstützen den Analyseprozess von der Unfallaufnahme bis zu den Jahresstatistiken. Gesamtschweizerisch arbeiten 3'700 Polizisten mit dem System.

Die Ausgangslage

Die Sicherheit im Strassenverkehr hat einen bedeutenden gesellschaftspolitischen Stellenwert.

60'000 Unfälle werden durch die Polizeikorps in der Schweiz jährlich aufgenommen. Sie erstellen Unfallrapporte für Behörden und liefern Daten für das Bundesamt für Statistik und das Bundesamt für Strassen ASTRA. Mit Hilfe dieser Informationen werden Unfallschwerpunkte identifiziert. Diese Analyse erfordert eine leistungsfähige Lösung, welche eine Erfassung aller Unfälle ermöglicht und Grundlagen für technische und politische Entscheide liefert. Ebenfalls wird der Datenaustausch zwischen Bund, Kantonen und Polizeikorps optimiert und bestehende Daten zu Infrastruktur, Verkehr, Fahrzeugen und Fahrzeuglenkern integriert.

Die Lösung

Als Basis für Analysen und Statistiken dienen die Unfallaufnahmeprotokolle der Polizei. Die mehrseitigen Formulare geben Auskunft über Ursache, Hergang und Folgen eines Unfalls (z.B. Ort, Strassenzustand, Verkehrsaufkommen, beteiligte Personen und Fahrzeuge). Die Erfassung erfolgt über folgende Kanäle:

  • Scannen
  • Manuelle Erfassung
  • Datenimport aus kantonalen Rapportierungssystemen
  • Mit der Web Applikation arbeiten die Benutzer an handelsüblichen PCs und greifen via Internet oder Intranet auf den Server zu.

Der Nutzen

  • Vielfältige, anschauliche und rasche Darstellung grosser Datenmengen
  • Verknüpfung mit den entsprechenden Geoinformationssystem-Daten
  • Einfache Datenerfassung und Auswertung via Internet und Intranet
  • Minimierung der Fehlerquellen bei der Datenerfassung und -verwaltung
  • Prozessoptimierung durch Erhöhung des Automatisierungsgrades
  • Eliminierung von Medienbrüchen
  • Dank der Lösung werden Gemeinsamkeiten im Unfallgeschehen gefunden oder Unfallschwerpunkte ermittelt, welche vorher unbekannt geblieben sind
  • Wertvolle Grundlagen für die Ausgestaltung von präventiven Aktionen für die Verkehrssicherheit

Die Ziele

  • Integration der Vekehrsunfallstatistik in das Management-Informations-System «Strasse und Strassenverkehr»
  • Verbesserung der Qualität der Verkehrsunfalldaten
  • Vereinfachung der Arbeit der Polizeistellen
  • Verbesserung der Analyse- und Aufbereitungsmöglichkeiten
  • Georeferenzierte Erfassung und Auswertung der Unfalldaten

Die Factoring Solution für reibungslose internationale Finanztransaktionen

IFA-NEW

IFA-NEW ist unsere Factoring Solution für die reibungslose Durchführung von internationalen Finanztransaktionen.

Für die Interbauhaus Finanz AG, ein international tätiges Unternehmen, entwickelte die IMS AG eine webbasierte Individualsoftware für die Verarbeitung von globalen Finanztransaktionen.

Interbauhaus Finanz AG übernimmt das Factoring für die weltweiten Lieferanten seiner Niederlassungen.

Die Ausgangslage

Als Basis für das Projektvorhaben IFA-NEW verfügte die Interbauhaus Finanz AG über ein bestehendes System. Neben den nicht vollständigen Funktionen wurden die Sicherheitslücken des bestehenden Systems bemängelt.

Aufgrund dieser Ausgangslage erstellte man neben der Anforderungsspezifikation ein Sicherheitskonzept mit Fokus auf Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Authentizität. Die hohen Sicherheitsanforderungen wurden von Projektbeginn an als zentraler Punkt in der Realisierung der neuen Applikation gewichtet.

Die Lösung

IFA-NEW unterstützt die Benutzergruppe der Interbauhaus Finanz AG bei der Durchführung der internationalen Zahlungsläufe.

In einem ersten Schritt werden die Zahlungsdaten über eine automatisierte Schnittstelle aus dem SAP ins IFA-NEW importiert und validiert. Weiter verarbeiten die Benutzer die Zahlungsdaten, indem sie Korrekturen und Anpassungen durchführen. Als Abschluss des Zahlungslaufs werden die Daten über eine sichere Leitung an die Hausbank versendet und für die Zahlungsausführung freigegeben.

Um den hohen Sicherheitsanforderungen Rechnung zu tragen, müssen die wichtigsten Arbeitsschritte im Vieraugenprinzip von zwei Benutzern validiert und freigegeben werden.

Der Nutzen

  • Automatischer Import der Zahlungsdaten aus dem SAP Basissystem
  • Workflowbasierte Verarbeitungsunterstützung während des Zahlungslaufs
  • Bearbeitung von Zahlungsdaten und Stammdaten
  • Aufbereitung von Dokumenten, Kennzahlen, Exportdateien und Auswertungen
  • Mehrsprachigkeit (Deutsch / Englisch)
  • Abbildung der hohen Sicherheitsanforderungen
  • Historisierung der Daten und Logging aller Verarbeitungsschritte
  • Schnittstelle zum Buchhaltungssystem für den Abgleich der relevanten Zahlen
  • Automatischer Export der Zahlungsdaten an Hausbank

Die Ziele

  • Automatisierte Durchführung von Lieferantenzahlungen aus verschiedenen Ländern
  • Garantie von höchstmöglicher IT-Sicherheit
  • Mehrsprachigkeit
  • Historisierung der Daten
  • Vereinfachte Fehlerbehandlung

Umfassende Lösung zur Herde-Buchführung und Zuchtüberwachung.

Informationssystem Schweinezucht

Das Informationssystem für Schweinezucht wurde entwickelt für die Firma SUISAG, den führenden Schweizer Dienstleister in diesem Bereich. Durch das massgeschneiderte Informationssystem sind sämtliche Daten rund um die Schweinezucht einsehbar.

Die Ausgangslage

Im Zuge der Liberalisierung in der Landwirtschaft wurde ein neues gesamtschweizerisches Herdebuch für Zuchtschweine erstellt. Es galt, die Abläufe und Applikationen von vier verschiedenen im Bereich der Schweinezucht tätigen Firmen in ein Unternehmen zu integrieren. Gefragt war ein umfassendes elektronisches Informationssystem.

Die Lösung

Das System SuisData beinhaltet folgende Hauptfunktionen:

  • Herdebuchführung
  • Zuchtdatenverwaltung
  • Leistungsprüfungsverwaltung
  • Protoll- und Dokumentenverwaltung
  • Produktionsplanung
  • Materialwirtschaft
  • Auftragsverwaltung
  • Vermarktung
  • Artikel- und Lagerverwaltung
  • Verkauf- und Lieferscheinverwaltung
  • Fakturierung mittels aktuellster QR Rechnungen
  • Damit keine doppelten Erfassungen nötig sind, besteht ein sehr hoher Integrationsgrad zwischen den einzelnen Modulen. Die Routinearbeiten werden automatisiert erledigt.
  • Schlachthofdatenverwaltung am Tablet

Der Nutzen

  • Vereinfachte Geschäftsprozesse
  • Integration des Schweinegesundheitsdienst SGD
  • Datenauswertungen
  • Umstellung auf webbasierte Technologien
  • Hohe Verfügbarkeit
  • Zentrale Datenhaltung
  • Laufende Anpassung und Optimierung seit dem Jahr 2000

Die Ziele

  • Ablösung von vier bestehenden Applikationen und Integration in ein neues System
  • Zentrale Datenbank
  • Datenübernahme
  • Hohe Datenqualität
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Integration der Arbeitsprozesse
  • Zentrale Büroautomation
  • Vernetzung aller Standorte

Webbasierte Individualsoftware für die Verarbeitung von Warenbestellungen

ORPE-MMS

ORPE-MMS ist die webbasierte Individualsoftware, welche für die Verarbeitung von Warenbestellungen bei die Firma Teal Goal Ltd. entwickelt wurde.

Mit Hilfe der Applikation werden die Warenladungen von Containerschiffen aus dem asiatischen Raum bis nach Europa disponiert.

Die Software besteht aus ORPE, dem internen Teil für die Bestellverwaltung und MMS, dem für die externen Lieferanten offenen Webportal für die Datenerfassung.

Die Ausgangslage

Das System ORPE war bereits bei Teal Goal Ltd. in Betrieb.

In der Applikation konnten Details zu den Bestellungen nur begrenzt erfasst werden. Dies führte bei der Verladung und insbesondere bei der Entladung und Verteilung der Waren zu einem erheblichen Mehraufwand.

Die Lösung

Die Warenbestellungen werden im Basissystem der Lieferanten- und Produktdaten erfasst und über eine Schnittstelle in ORPE zur Verfügung gestellt. Im Anschluss an den Import verarbeitet die Benutzergruppe der Teal Goal Ltd. die Bestellungen. Dabei werden Bestellungspositionen bearbeitet, Zahlungsfreigaben eingeholt, Versand- und Zolldokumente bereitgestellt und Lieferungsinformationen beschafft und gepflegt.

Für die Erfassung der Bestellpositionen werden die Daten an MMS übermittelt und den Lieferanten zur Verfügung gestellt. Die Lieferanten pflegen die Positionen der Bestellung in MMS ein und schliessen die Verarbeitung ab. Durch den Abschluss der Arbeiten werden die Daten wieder in ORPE importiert. Mit der Ankunft und Überprüfung der Ware in einem europäischen Hafen wird der Prozess abgeschlossen.

Ziele ORPE

  • Softwareübernahme mit grafischen Optimierungen
  • Anbindung zu MMS über Web-Service
  • Umsetzung der Kundenanforderungen innerhalb der neuen Version

Ziele MMS

  • Entwicklung und Bereitstellung des neuen Moduls für globale Lieferanten
  • Anbindung an ORPE über Web-Service
  • Hohe Benutzerfreundlichkeit für globale Lieferanten

Überschneidendes Ziel ORPE-MMS

  • Einen hohen Stellenwert hat die verschlüsselte Kommunikation zwischen den beiden Systemen

Der Nutzen

  • Import und Export von Warenbestellungen
  • Bearbeitung von Warenbestellungen, Zahlungsinstruktionen, Schiffssendungen & Containerdetails
  • Upload und Verwaltung von Dokumenten
  • Aufbereitung von Reports und Kennzahlen
  • Freigabeprozesse nach Vieraugenprinzip

Die flotte Lösung für die Mobiliar Versicherung

Flottentool

Das Flottentool ist die Versicherungslösung für die Verwaltung von Offerten und Verträgen für Kunden mit Fahrzeugflotten, seien es Personenwagen oder Nutzfahrzeuge.

Die Lösung wurde für die Mobiliar Versicherungen und Vorsorge entwickelt und ist schweizweit in allen Generalagenturen der Mobiliar im Einsatz.

Die Ausgangslage

Die bestehende Lösung wurde im Jahr 2000 zur Unterstützung der Generalagenturen erstellt. Mit der Zeit zeigte sich, dass das System Mängel aufweist und schwer gewartet werden kann.

Aufgrund dieser Mängel wurde im Jahr 2004 beschlossen, ein neues Tool zu erstellen, welches eine flexible Basis für zukünftige Anpassungen bildet.

Die Lösung

Mit dem Flottentool verwaltet die Generalagentur Offerten für bestehende oder zukünftige Versicherungsnehmer, welche eine Fahrzeugflottenversicherung abgeschlossen haben oder dies vorhaben. Bei diesen Verträgen werden die Prämien unter Berücksichtigung vielfältiger Konditionen berechnet und verwaltet.

Mit der Lösung kann simuliert werden, welche Prämien bei welchen Konditionen und Deckungen für den Kunden entstehen. Aufgrund der ausgewählten Tarifpositionen und Konditionen wird im Rahmen des Tarifs automatisch eine Prämienberechnung vorgenommen.

Da sich die Berechnungsgrundlagen der Prämien im Verlauf der Zeit ändern, müssen die Tariftabellen hoch parametrisierbar sein. So werden Mutationen unter dem Jahr berücksichtigt, respektive deren Defaultdeckungen. Es können je nach Fahrzeugtyp und Alter Standarddeckungen festgelegt und auch laufend angepasst und auf die bestehende Flotte per Stichtag angewandt werden.

Der Nutzen

  • Diverse Möglichkeiten von Auswertungen
  • Simulation von bestehenden Prämien unter Eingabe von neuen Konditionen
  • Deckung erfassen
  • Fahrzeuge und Kontrollschilder erfassen
  • Versicherungsnehmer mit jeweiligen Konditionen aufführen

Die Ziele

  • Webbasierte Lösung für die Erfassung der Fahrzeugflotten
  • Dreisprachige Applikation (D, F, I)
  • Datenübernahme aus dem Vorgängersystem
  • Einfache und leicht verständliche Benutzeroberfläche

Der mobile Prüfkatalog zur Inspektion der Infrastrukturmodernisierung für die SBB.

Inspector

Der Bauinspektor sowie die regionalen Projektleiter haben mit SBB Inspector jederzeit Zugriff auf ihre Prüfaktivitäten. Sie erfassen in dynamischen Prüfkatalogen Befunde, welche sie an die entsprechenden Stellen weiterleiten.

Die Ausgangslage

Alle Stellwerke der Schweiz werden in mehreren Etappen durch die Industrie unter Aufsicht der SBB modernisiert. Nachdem die nötigen Installationen durchgeführt sind, werden die Innen- und Aussenanlagen der Stellwerke geprüft.

Im Rahmen des Projekts ETCS (European Train Control System) Netz Rollout werden die Stellwerke der SBB auf ein europäisch einheitliches Eisenbahnverkehrsleitsystem modernisiert. Durch diese Modernisierung soll die Sicherheit der Zugbeeinflussung gesteigert, die Kosten vermindert und Zeit bei den grenzüberschreitenden Fahren eingespart werden.

Begehungen und Inspektionen von Innen- und Aussenanlagen wurden auf Papier bei den Stellwerken erfasst und auf den Computer manuell übertragen. Dieser Papierprozess soll abgelöst und durch die Erfassung mit einem iPad vereinfacht werden.

Die Lösung

Bei der Prüfung der Stellwerke werden bestehende Mängel mobil aufgenommen, Beschlüsse festgehalten oder die nötigen Arbeitsvorbereitungen beschrieben.

Durch unterschiedliche Prüfkataloge mit dynamischen Befundmasken können die Prüfaktivitäten durchgeführt werden. Dabei kann der Experte Fotos über das iPad, durch das Album oder über eine externe Kamera zu Befunden hinzufügen und mit unterschiedlichen Zeichnungs-Werkzeugen bearbeiten.

Bereits erfasste Befunde aus vorhergehenden Begehungen oder Inspektionen werden automatisch auf das iPad übertragen. Der Experte kann jederzeit auf zusätzliche Dokumente wie beispielsweise Ausführungsvorgaben oder erfasste Berichte zugreifen.

Beim Abschluss der Prüfaktivitäten werden alle Eingaben geprüft und die erfassten Befunde aufgelistet. Auf dem iPad abgeschlossene und unterschriebene Prüfaktivitäten werden für die Weiterverarbeitung zurückgespielt.

Der Nutzen

  • Papierlose Erfassung von Befunden
  • Anzeigen von Stellwerksplänen und Dokumenten
  • Selektion von Prüfobjekten
  • Abarbeitung von Prüfkatalogen
  • Mobile Erfassung von Befunden ohne nachträchliche Bearbeitung
  • Bildbearbeitung
  • Integration einer externen Kamera
  • Keychain Integration um Anmeldedaten zu speichern
  • Übernahme von aktuellen GPS Koordinaten

Die Ziele

  • Herunterladen von Prüfaktivitäten auf das iPad, um offline zu arbeiten
  • Navigieren in Prüfkatalogen und deren Bearbeitung
  • Erfassen von Befunden mit unterschiedlichen Elementen wie Texteingaben, Fotos, Ausschnitten von Stellwerksplänen etc.
  • Integration einer externen Kamera
  • Bearbeiten von Fotos und Stellwerksplänen mittels Zeichnungs-Werkzeugen
  • Abschluss der Prüfaktivität mit Validierung der Eingaben

DWA Dynamic Werbeagentur AG – Vereinfachung von Werbe-Bestellungen

DWAIN

Die Softwarelösung für die Werbebearbeitung der Dynamic Werbeagentur AG.

Vom Eingang einer Bestellung bis zu ihrer Fakturierung werden die Prozesse automatisiert abgewickelt und sind jederzeit nachverfolgbar.

Neben den Angestellten der Dynamic Werbeagentur AG arbeiten europaweit Mitarbeitende einer Werbezentrale, mehrere Länderzentralen sowie einzelne Niederlassungen mit dem webbasierten, mehrsprachigen Anwendungssystem.

Die Ausgangslage

Die Geschäftsabläufe wurden vor dem Redesign des Anwendungssystems durch eine AS/400 basierte Inserateverwaltung unterstützt. Diese Inserateverwaltung musste aus technologischer und funktionaler Sicht überarbeitet werden.

Die Lösung

Die Werbe- und Länderzentralen erfassen die Werbebestellungen online und übermitteln diese mittels Workflow an die Dynamic Werbeagentur AG.

Kern des Systems ist, die grossen Mengen an Werbebestellungen direkt online an eine zentrale Stelle weiterzugeben. Diese Bestellungen werden intern geprüft und automatisiert an die Kreditoren weitergeleitet. Am Monatsende werden die Kosten den einzelnen Niederlassungen direkt verrechnet.

Die Rechnungen sowie deren Status anhand des Zahlungseingangs werden via Schnittstelle zu Navision (ERP) übermittelt.

Der Nutzen

  • Wartung und Support der Inserateverwaltung ist gewährleistet
  • Erhöhung der Effizienz der internen Prozesse
  • Zentrale Verwaltung sämtlicher Werbeaufträge
  • Debitoren- und Kreditorenverwaltung
  • Workflowbasierte Unterstützung der Arbeits- und Freigabeprozesse
  • Automatische Verrechnung und Überwachung der Werbekosten
  • Vergleichbarkeit der Werbekosten mit den budgetierten Werten

Die Ziele

  • Benutzerfreundliches und workflowbasiertes System
  • Aufbau einer modernen und stabilen Softwarelösung
  • Ablösung der bisherigen AS/400 Lösung
  • Langfristige Übernahme der Wartung und Weiterentwicklung des Anwendungssystems

Modernes Agrarinformationssystem zur Digitalisierung der Landwirtschaft mit integriertem Geodatenmodell

GELAN

GELAN ist von der IMS AG im Auftrag der drei Partnerkantone Bern, Freiburg und Solothurn als umfassendes, innovatives Informationssystem konzipiert und realisiert worden.

GELAN wird von über 30‘000 Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern sowie rund 1000 Benutzenden der Verwaltungen und Vollzugsstellen der Kantone Bern, Freiburg und Solothurn eingesetzt.

Die Ausgangslage

Die drei Partnerkantone haben sich zusammengeschlossen, um den landwirtschaftlichen Vollzug zu digitalisieren und die Bewirtschaftenden mit einem Agrarinformationssystem bei der Erfassung der Betriebsdaten und Antrag für Unterstützungsbeiträge zu unterstützen.

Die Lösung

Die erste Version des Agrarinformationssystem GELAN hat 1999 den Betrieb aufgenommen und wird heute in der vierten Generation von über 30'000 Benutzenden eingesetzt.

Das Agrar-IS basiert auf einer modernen, zukunftsgerichteten Architektur. Der Technologiestack basiert u.a. auf dem Angular- und .NET Framework. Für das Datenmanagement wird MS SQL Server verwendet. Für die GIS-Funktionalität werden Opensource Komponenten eingesetzt.

Mit GELAN wird jährlich ein Finanzfluss von ca. 1 Milliarde CHF abgewickelt.

Die Ziele

Ziel der Partnerkantone ist, mittels Digitalisierung die Effizienz und Qualität der Vollzugsprozesse zu steigern und mit dem konsequenten Einbezug der Geodaten die Qualität und Aussagekraft der Datengrundlage deutlich zu verbessern:

  • Effizienter Vollzug der landwirtschaftsnahen Massnahmen des Bundes und der Kantone
  • Nutzen von Synergien durch Verwendung der gleichen Codebasis für die Bewirtschaftenden und Vollzugsbenutzer
  • Ganzheitliche Lösungsarchitektur mit möglichst redundanzfreier Datenbasis zur Landwirtschaft

Der Nutzen

  • Entlastung der Verwaltung und der Kunden durch die Digitalisierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse.
  • Gemeinsame Nutzung der Agrardaten für verschiedene Vollzugsbereiche
  • Hohes Vertrauen in die Korrektheit der digitalisierten Vollzugsprozesse durch weitgehend automatisierte Prüf- und Validierungsprozesse
  • Umfassende, qualitativ hochwertige Datenbasis mit Integration der Geodaten
  • Entlastung des Kontrollwesens durch eine mobile Anwendung, welche die Kontrolleure bei den Kontrollgängen unterstütz.

Kantonsspital Winterthur

Kabel-Informations-System WinKIS

Mit dem zu 100% im Hause IMS entwickelten Kabel-Informations-System WinKIS wird dem Kantonsspital Winterthur eine solide Basis zur Verwaltung der Verkabelungs- und Gebäudeinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Die tägliche, manuell/automatisch ablaufende Datenmutationen ermöglichen jederzeit die komplexe Verkabelung auf dem aktuellsten Stand zu halten und die Leitungsverläufe und Dienste zu dokumentieren.

 

Entwicklung zur Administrationslösung

Mit der Version 10.1 hat sich WinKIS vom Kabelmanagement-System zur Administrationslösung für alle IT-Bereiche entwickelt. Der Betreiber führt damit alle notwendigen Anpassungsarbeiten wie Umzüge, Erweiterungen, Neuplanungen, technische Konfigurationen und die Inventarisierung beliebiger Endgeräte durch.

CUT EPS

Die Ausgangslage

Der Bundesrat hat am 15. Juni 2007 beschlossen, die Richtlinie der Europäischen Union über die Zulassung von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern zum Personen- und Gütertransport auf der Strasse in das CH-Recht zu übernehmen und hat diesbezüglich die Chauffeurzulassungsverordnung (CZV) verabschiedet.

Die CZV-Prüfung absolviert, wer den Fähigkeitsausweis erwerben möchte und das Gesuch für den Lernfahrausweis (C/C1 oder D/D1) nach dem 1. September 2009 eingereicht hat. Für den erfolgreichen Erwerb der Zulassung sind mit der Zusatztheorieprüfung (C/C1 oder D/D1) und der anschliessenden Prüfungsfahrt insgesamt 6 Prüfungen zu absolvieren.

Die neue Lösung CUT EPS ist seit 1.1.2024 im produktiven Betrieb. Zwei der drei mündlichen Prüfungsteile wurden durch eine E-Prüfung ersetzt und werden seither von den Strassenverkehrsämtern «inhouse» durchgeführt.

Die Ziele

Das Hauptziel des Projekts war die Bereitstellung einer Applikation zur elektronischen Durchführung der CZV-Theorieprüfungen (Teilprüfungen 2 und 3).

Weiter mussten folgende wesentlichen Grundlagen geschaffen werden.

  • Übernahme der Prüfungsresultate der Teilprüfung 1 (CUT).
  • Administration und Bezahlung der Prüfungsgebühren über die neue Prüfungsverwaltungsapplikation CUT EPS abbilden.
  • Anmeldeverfahren über die Prüfungsstützpunkte der Strassenverkehrsämter umsetzen.
  • Umsetzung der notwendigen Schnittstellen für den Empfang der Stammdaten von Prüfungskandidaten sowie den Empfang und die Weitergabe von Prüfungsresultaten der Teilprüfungen 1-5.

Kundenmeinung

«Dank der herausragenden Zusammenarbeit mit IMS Software konnten wir bei asa das elektronische Prüfungssystem für die CZV-Prüfung in der Schweiz erfolgreich entwickeln. Ihre Expertise und ihre Einsatzbereitschaft haben dazu beigetragen, eine innovative und benutzerfreundliche Lösung zu schaffen, die unseren Kunden eine neue Ebene der Effizienz und Flexibilität bietet. Wir sind begeistert, Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein und freuen uns auf weitere erfolgreiche Partnerschaften!»

Karin Rüfenacht
Bereichsleiterin Dienstleistungen
asa

Die Lösung

Nach Abschluss der schriftlichen Theorieprüfung CZV (siehe untenstehende Grafik oben links Nr. 1), haben die Kandidaten und Strassenverkehrsämter die Möglichkeit, die Teilprüfungen 2 und 3 als E-Prüfungen mit der Applikation CUT EPS durchzuführen (siehe Mitte links Nrn. 2 und 3). Der Vollständigkeit halber sind auch die Teilprüfungen 4 und 5 – mündliche Theorieprüfung CZV und allgemeiner Teil Praxis CZV – dargestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Teilprüfung 5 erhalten die Kandidaten den Lastwagenchauffeur-Fähigkeitsausweis A95.

 

 

 

Der Nutzen

Die Teilprüfungen 2 und 3 der Chauffeurzulassungs-Prüfung sind als elektronische Prüfung umgesetzt. Der gesamte Prüfungsprozess kann somit von der Anmeldung über die Bezahlung bis zur Prüfungsdurchführung in elektronischer Form abgewickelt werden. Es wurde Wert auf eine hohe Prozessdurchgängigkeit gelegt, indem folgende Aspekte berücksichtigt und in den Prüfungsprozess integriert wurden.

  • Empfang der Stammdaten von Prüfungskandidaten
  • Abbildung verschiedener Prüfungssets
  • Abbildung verschiedener Bezahlmethoden (Kreditkarte, TWINT, E-Finance, u. a.)
  • Empfang und Weitergabe von Prüfungsresultaten der Teilprüfungen 1 sowie 4 und 5

PVS

Die Ausgangslage

Um in der Schweiz einen Fähigkeitsausweis zum Fahren eines Lastwagens oder eines Personenbusses (= CZV-Prüfung) zu erlangen, müssen Kandidaten ein mehrstufiges Verfahren durchlaufen. Dieses Verfahren beginnt stets im Strassenverkehrsamt des Wohnkantons des Kandidaten und endet bei der praktischen Prüfung in einem der nationalen Prüfungsstützpunkte. Pro Jahr werden rund 3’000 Fähigkeitsausweise (A95) – Fahrerqualifikationsnachweis im Kreditkartenformat - aufgrund bestanderer Prüfungen ausgestellt.

Die PVS-Applikation erlaubt es den Kandidaten, ihren aktuellen Prüfungsstand abzufragen und sich für die zwei von der asa selbst verantworteten Prüfungsteile anzumelden. Damit die Kandidaten das tun können, müssen Prüfungsstützpunkte freie Prüfungstermine aufschalten können. Zudem müssen Prüfungsstützpunkte die Prüfungsresultate dokumentieren und validieren können. Die beiden Teilprüfungen 4 und 5 sind dabei voneinander abhängig und werden durch einen zentralen Mechanismus (das sogenannte Prüfungsset) gesteuert.

 

Die Ziele

Das Hauptziel des Projekts war die Bereitstellung einer Applikation zur elektronischen Anmeldung und Verwaltung der CZV-Teilprüfungen 4 und 5.

Weiter mussten folgende wesentlichen Grundlagen geschaffen werden.

  • Übernahme der Prüfungsresultate der Teilprüfungen 1-3 (CUT und CUT EPS).
  • Administration und Bezahlung der Prüfungsgebühren über die neue Prüfungsverwaltungsapplikation PVS abbilden.
  • An- und Abmeldeverfahren zu den Teilprüfungen 4 und 5 umsetzen.
  • Verwaltung und Aufschaltung von Prüfungsterminen.
  • Umsetzung der notwendigen Schnittstellen für den Empfang der Stammdaten von Prüfungskandidaten sowie den Empfang und die Weitergabe von Prüfungsresultaten der Teilprüfungen 1-5.

 

Die Lösung

Nach erfolgreichem Abschluss der CZV-Teilprüfungen 2 und 3 in CUT EPS, haben die Kandidaten die Möglichkeit sich für die Teilprüfungen 4 und 5 in der PVS-Applikation anzumelden. Nach erfolgreichem Abschluss der Teilprüfung 5 erhalten die Kandidaten den Chauffeur-Fähigkeitsausweis A95.

 

 

Der Nutzen

Die Teilprüfungen 4 und 5 der Chauffeurzulassungs-Prüfung sind als elektronische Prüfung umgesetzt. Die gesamte Prüfungsverwaltung (Anmeldung, Bezahlung, Terminorganisation, etc.) kann innerhalb der PVS-Applikation in elektronischer Form abgewickelt werden. Es wurde Wert auf eine hohe Prozessdurchgängigkeit gelegt, indem folgende Aspekte berücksichtigt und in den Prüfungsprozess integriert wurden.

  • Empfang der Stammdaten von Prüfungskandidaten
  • Abbildung verschiedener Prüfungssets
  • Abbildung verschiedener Bezahlmethoden (Kreditkarte, TWINT, E-Finance, u. a.)
  • Empfang von Prüfungsresultaten der Teilprüfungen 1, 2 und 3
  • Weitergabe der Daten von bestandenen Prüfungen ans QS-Tool zum Ausdruck von Fähigkeitsausweisen (A95) sowie für die Qualitätssicherung

CUT EPS

Die Ausgangslage

Der Bundesrat hat am 15. Juni 2007 beschlossen, die Richtlinie der Europäischen Union über die Zulassung von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern zum Personen- und Gütertransport auf der Strasse in das CH-Recht zu übernehmen und hat diesbezüglich die Chauffeurzulassungsverordnung (CZV) verabschiedet.

Die CZV-Prüfung absolviert, wer den Fähigkeitsausweis erwerben möchte und das Gesuch für den Lernfahrausweis (C/C1 oder D/D1) nach dem 1. September 2009 eingereicht hat. Für den erfolgreichen Erwerb der Zulassung sind mit der Zusatztheorieprüfung (C/C1 oder D/D1) und der anschliessenden Prüfungsfahrt insgesamt 6 Prüfungen zu absolvieren.

Die neue Lösung CUT EPS ist seit 1.1.2024 im produktiven Betrieb. Zwei der drei mündlichen Prüfungsteile wurden durch eine E-Prüfung ersetzt und werden seither von den Strassenverkehrsämtern «inhouse» durchgeführt.

Die Ziele

Das Hauptziel des Projekts war die Bereitstellung einer Applikation zur elektronischen Durchführung der CZV-Theorieprüfungen (Teilprüfungen 2 und 3).

Weiter mussten folgende wesentlichen Grundlagen geschaffen werden.

  • Übernahme der Prüfungsresultate der Teilprüfung 1 (CUT).
  • Administration und Bezahlung der Prüfungsgebühren über die neue Prüfungsverwaltungsapplikation CUT EPS abbilden.
  • Anmeldeverfahren über die Prüfungsstützpunkte der Strassenverkehrsämter umsetzen.
  • Umsetzung der notwendigen Schnittstellen für den Empfang der Stammdaten von Prüfungskandidaten sowie den Empfang und die Weitergabe von Prüfungsresultaten der Teilprüfungen 1-5.

Die Lösung

Nach Abschluss der schriftlichen Theorieprüfung CZV (siehe untenstehende Grafik oben links Nr. 1), haben die Kandidaten und Strassenverkehrsämter die Möglichkeit, die Teilprüfungen 2 und 3 als E-Prüfungen mit der Applikation CUT EPS durchzuführen (siehe Mitte links Nrn. 2 und 3). Der Vollständigkeit halber sind auch die Teilprüfungen 4 und 5 – mündliche Theorieprüfung CZV und allgemeiner Teil Praxis CZV – dargestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Teilprüfung 5 erhalten die Kandidaten den Lastwagenchauffeur-Fähigkeitsausweis A95.

 

 

 

Der Nutzen

Die Teilprüfungen 2 und 3 der Chauffeurzulassungs-Prüfung sind als elektronische Prüfung umgesetzt. Der gesamte Prüfungsprozess kann somit von der Anmeldung über die Bezahlung bis zur Prüfungsdurchführung in elektronischer Form abgewickelt werden. Es wurde Wert auf eine hohe Prozessdurchgängigkeit gelegt, indem folgende Aspekte berücksichtigt und in den Prüfungsprozess integriert wurden.

  • Empfang der Stammdaten von Prüfungskandidaten
  • Abbildung verschiedener Prüfungssets
  • Abbildung verschiedener Bezahlmethoden (Kreditkarte, TWINT, E-Finance, u. a.)
  • Empfang und Weitergabe von Prüfungsresultaten der Teilprüfungen 1 sowie 4 und 5

Kundenmeinung

«Dank der herausragenden Zusammenarbeit mit IMS Software konnten wir bei asa das elektronische Prüfungssystem für die CZV-Prüfung in der Schweiz erfolgreich entwickeln. Ihre Expertise & ihre Einsatzbereitschaft haben dazu beigetragen, eine innovative & benutzerfreundliche Lösung zu schaffen, die unseren Kunden eine neue Ebene der Effizienz & Flexibilität bietet. Wir sind begeistert, Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein & freuen uns auf weitere erfolgreiche Partnerschaften!»

Karin Rüfenacht, Bereichsleiterin Dienstleistungen, asa

webcontact-2020.ims@itds.ch